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Asakusa
Asakusa hat sich seinen Downtown-Charakter erhalten, und das macht den besonderen Reiz dieses Viertels aus. Hier gibt es noch traditionelle Handwerker und Gasthäuser, die sich seit der Edo-Zeit nicht verändert haben. Besonders bedeutend ist der Senso-ji Tempel, der das Zentrum bildet. Vor dem zweiten Weltkrieg war Asakusa ein Vergnügungsviertel, doch andere Viertel haben mittlerweile diese Rolle in stärkerem Maß übernommen. Am besten beginnt man bei der U-Bahn Asakusa und folgt der Nakamise-dori.
Diese Straße führt zum Senso-ji und ist voll von kleinen Geschäften. Hier bekommt man von Souvenirs bis zu echten Handwerksarbeiten alles. Es gibt einen Laden, der Perücken passend zu Kimonos verkauft. Die senbei-Kekse, die man hier kaufen kann, sollte man versuchen. Weiter findet man washi (jap. Papier), Kimonos, Happi-Coats (Matsuri-Festkleidung), traditionelle Messer und Scheren, Schuhe und Sandalen, Puppen und traditionelles Spielzeug.
Sumida-Park
Geht man von der U-Bahn Asakusa noch ein Stückchen nach Osten, so kommt man an den Sumidagawa. Ein schmaler Park erstreckt sich nach Norden. Man kann den Matsuchiyama-Shoten-Tempel besuchen, der 595 gegründet, Shoten geweiht ist (Gott für harmonische Vereinigung und leichte Geburt). Die zweite Gottheit ist Bishamonten, Gott der Reichtümer und einer der sieben Glücksgötter (shichi-fukujin). Vom Bahnhof des Tobu Kaufhauses kann man am einfachsten nach Nikko fahren.
Kaminari-mon
Das Donnertor bildet den Eingang zum Senso-ji. Die Schutzgötter des Tores sind Fujin, der Windgott, auf der rechten und Raijin, der Donnergott, auf der linken Seite. Die Papierlaterne ist 3,3m hoch und wiegt über 100kg. Den eigentlichen Tempel betritt man durch das Hozo-mon.
Direkt dahinter zieht sich die Nakamise-dori mit ihren Einkaufsarkaden bis zum Tempel hin.
Senso-ji
Der Senso-ji ist ein Schrein für ein goldenes Bild von Kannon, dem Buddha der Gnade. Die Legende sagt, dass es von zwei Fischern 628 im Sumidagawa gefunden wurde. Der heutige Tempel stammt von 1950.
Denbo-in Garten
Dieser Garten ist nicht der Öffentlichkeit zugänglich, doch kann man bei der fünfstöckigen Pagode im Senso-ji Eintrittskarten kaufen. Der Garten ist einer der besten Tokyos, er enthält einen Teich und eine Replik eines berühmten Kyotoer Teehauses. Er ist Sonntags und an Feiertagen geschlossen.
Rokku Viertel
Geht man weiter zum Rox Building, so ist man im alten Kinoviertel der Stadt gelandet. Nach Norden an der Kokusai-dori liegt die Asakusa Engei Hall, einer der wenigen Orte in Tokyo, an denen noch Rakugo (die Kunst des komischen Geschichten Erzählens) gezeigt wird. Wenn man nach Norden weitergeht, kommt man an die Kototoi-dori.
Kaminari 5656
Die Kaminari Gorogoro Halle (grollende Donnerhalle) ist für Veranstaltungen zu mieten und enthält Restaurants und Geschäfte. Sie ist bunt verziert. Überquert man hier die Kototoi-dori und folgt der Senzoku-dori, so kommt man in das ehemalige Vergnügungsviertel Yoshiwara, das 1958 geschlossen wurde. Schon 1923 war das meiste im großen Kanto Beben zerstört worden.
Kappabashi-dori
Wenn man die Kokusai-dori überquert, findet man sich in einem Gebiet mit vielen kleinen Tempeln wieder. Man sollte aber rechtzeitig zur Kappabashi-dori weitergehen, wo man in 200 Geschäften Restaurant-Zubehör (inkl. der Wachsmodelle in den Schaufenstern) kaufen kann. Beim Niimi Building (von einem großen Kopf eines Kochs gekrönt) wendet man sich wieder Richtung U-Bahn Asakusa und kann die vielen Läden mit shintoistischem und buddhistischem Bedarf ansehen.